Was zeigt eine Prostata-MRT?
Eine MRT erzeugt mithilfe eines Magnetfelds und von Radiowellen Schichtbilder. Bei einer Prostata-MRT sucht die Radiologie nach Bereichen, die zu einem klinisch bedeutsamen Tumor passen könnten. Das Ergebnis kann helfen, über eine Biopsie zu entscheiden.
Den PI-RADS-Wert lesen
Die Skala reicht von 1 bis 5. Bei 1 oder 2 ist ein klinisch bedeutsamer Tumor im Bild eher unwahrscheinlich, bei 3 ist der Befund unklar. Bei 4 oder 5 steigt der Verdacht. Ein PI-RADS-Wert beschreibt die Einschätzung des Bildes. Für die Diagnose und die weitere Planung zählen auch die übrigen Befunde.
Die Untersuchung vorbereiten
Melden Sie Implantate, Herzschrittmacher, Metallteile im Körper und Platzangst bei der Terminabstimmung. Bringen Sie Geräte- oder Implantatausweise mit. Ob die MRT unter bestimmten Bedingungen möglich ist und ob Kontrastmittel nötig ist, entscheidet die ausführende Radiologie. Vorerkrankungen der Nieren und frühere Reaktionen auf Kontrastmittel gehören in dieses Gespräch.
Wer welchen Teil übernimmt
Vor einer gesonderten radiologischen Untersuchung erfahren Sie, welche Einrichtung sie durchführt und wer sie abrechnet. Der radiologische Bericht beschreibt die Bilder. Im urologischen Gespräch ordnen wir die Befunde zusammen mit PSA-Verlauf und möglicher Vorbiopsie ein. Ein Gerätetyp oder ein bestimmter Untersuchungsort lässt sich daraus nicht ableiten.
Quellen und weiterführende Informationen
Redaktionsstand 2. November 2026
